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Sulawesi

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Sulawesi ist eine der vier großen Sundainseln  Indonesiens, deren Form durch ihren vulkanischen Urprung an eine Krake erinnert. Sie liegt zwischen Kalimantan und  Papua und weist ihre ganz besonderen und einmaligen Merkmale auf. Die größte und bekannteste Stadt Sulawesis ist Makassar, früher auch als Ujung Pandang bekannt.

Im nördlichen Teil schneidet der Äquator das Land, weshalb es das ganze Jahr über zu starken Niederschlägen kommt – folglich ist das Hochland in der zentralen Region mit dichtem Regen- und Hochnebelwald bewachsen, in dem bis heute teilweise noch Naturvölker leben. Sulawesi ist ebenfalls reich an biologischer Vielfalt. Die Insel setzt sich aus sechs Provinzen zusammen, mit einer Gesamtbevölkerung von 16 Millionen, die stark ethnographisch gegliedert ist, bekannt sind dabei vor allem die Bugis und Makassaren sowie das Volk der Toraja. Touristen kennen und besuchen Sulawesi vor allem wegen seiner einzigartigen Tauchgebiete, zahlreichen Natur-schutzgebieten oder aber um bei einer Reise durch das Hochland eine Dschungeltour zu unternehmen und dabei Kultur und Bräuche des Toraja-Volkes kennenzulernen.

SÜDSULAWESI

Spanische und Porugiesische Gallonen, später gefolgt von Britischen und Niederländischen Händlern, besegelten die Meere um Sulawesi im Zuge des Gewürzhandels, stets begleitet von ihren Kriegsmännern, um sich vor den gefürchteten Überfällen der Bugis und Piraten von Makassar schützen zu können. Bekannt für ihr Seehandelskultur, sind die Bugis noch immer die Antriebskraft für die letzte kommerzielle Segelflotte der Welt. So dominieren die Bugis an der südlichen Spitze Sulawesis während die felsige und rauhe Gegend weiter nördlich von den Torajas bewohnt wird. „Tana Toraja“ – das Land der Toraja, oder auch bekannt als „Land der himmlischen Könige“. Süd-Sulawesi mit seinen knapp 7,5 Millionen Einwohnern ist  darüber hinaus für seine überwältigende Landschaft bekannt, sowie die Qualität des dort produzierten Silber- und Seidenhandwerks. Bevor Sulawesi Teil der Indonesischen Republik wurde, existierten in Süd-Sulawesi eine Reihe von unabhängigen Königreichen, die jeweils von einer Vielzahl unterschiedlicher ethnischer Stämme bewohnt wurden. Wer sich von wunderschönen Naturlandschaften begeistern lassen kann, sollte sich einen Besuch dieser Gegend nicht entgehen lassen. Eine Entdeckungsreise in den südlichen Teil der Insel kann über den internationalen Flughafen von der Hauptstadt Makssar aus, beginnen – hier landen durchweg Flugzeuge aus Südostasien sowie täglich zahlreiche Innlandsflüge aus ganz Indonesien.

Makassar

Hauptstadt der Provinz und die größte Stadt Sulawesis zugleich ist die Stadt, die einst nach der  vorkolonialen Festung als „Ujung Pandang“ bekannt war, wobei beide Namen bis heute noch oft abwechselnd verwendet werden. Makassar war während des 15. Jahrhunderts einst ein wichtiger Handelsknotenpunkt, kurz bevor die Stadt zu einer der größten in Südostasien wurde. Die damaligen Herrscher verfolgten eine freie Handelspolitik, was auch europäischen Mächten die Errichtung von Niederlassungen erlaubte. Makassar wurde zum kulturellen Schmelztiegel, wo Christen, Muslime und Buddhisten nebeneinander konfliktlos ihren Geschäften nachgingen.

Fort Rotterdam: Nachdem die Niederländer 1669 endgültig die Kontrolle über Makassar erlangten, wurde Festung des Gowakönigs aus dem 16. Jahrundert in „Fort Rotterdam“ umbenannt und ist bis heut auch als „Benteng Makassar“ bekannt. Die Niederländer bauten das „Fort Rotterdam“ aus, inzwischen gilt sie als eine der am besten erhaltenen Festungen aus der Kolonialzeit. Einen Besuch ist auch der Clara-Bundt-Blumengarten wert. Hier blühen zahlreiche seltene Orchideen und Hybride, außerdem wird hier eine riesige Sammlung von Korallen und Muscheln ausgestellt, die zum Teil käuflich sind. Im Norden der Stadt liegt der Hafen Paotere. Hier findet man die traditionellen Lastensegler der Bugis, die bekannt sind für ihre Leistungstüchtigkeit – mit ihnen wurden Fahrten bis nach Australien oder Afrika unternommen.

Nah am Hafen gelegen liegt die Insel Samalona, die sich zu einem entspannten Urlaubsort entwickelt hat. Mit dem Boot erreich man in 45 Minuten Samalona, vor Ort kann man in einfachen Unterkünften übernachten, geboten werden Tauchgänge und Wasserski.

Mamasa Tal

Mitten im Süden Sulawesis liegt das Mamasa Tal, eine beinahe unberührte Gegend umgeben von Regenwäldern, Bergen und interessanten Dörfern der Bergvölker. Die Landschaft eignet sich hervorragend zum Bergsteige und Trekking, professionell geleitete Touren werden vor Ort von Agenturen angeboten. Einige der Berge sind bis zu 1400 Meter hoch, und das klare und frische Wasser der Bergflüsse lädt zum schwimmen und angeln ein. Die traditionellen Dörfer verteilen sich über und um das ganze Tal und werden bis heute im Geiste der jahrhundertealten Kultur gehalten.

Da das Manasa Tal im Zentrum Südsulawesis liegt, cirka 100 Kilometer von der Küste entfernt, ist die Anreise etwas mühsam, hügeliges und teils dicht bewachsenes Gelände muss erst einmal passiert werden, bevor man an sein Ziel gelangt. Von der Kleinstadt Polewali aus fahren täglich morgens Busse.

Sengkang

240 Kilometer nordöstlich von Makassar ist die Hauptstadt der Wajo Provinz Sengkang vor allem wegen der dort ansässigen zentralen Seidenindustrie der Bugis bekannt. In Soppeng wird in einer Seidenspinnerei Seidenfaden mit Seidenwürmern prodzuiert, entlang der Route wird in vielen Haushalten Einblick in die Seidenweberei gewährt. Die feinste Seide wird von den Frauen in den Dörfern handgewebt, wobei für zwei Meter Seide jeweils ungefähr ein Monat benötigt wird. In unmittelbarer Nähe befindet sich dazu der zweitgrößte See Sulawesis, Tempe, wo seltene Vogelarten beobachtet werden können und zahlreiche Reastaurants auf dem See zu einer Pause einladen.

Tana Toraja

Das Touristenzentrum in Tana Toraja heißt Rante, es liegt etwa 328 Kilometer nordöstlich von Makasar. Der Ort liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel, weshalb die Abende angenehm kühl sind. Bei der Ankunft des Tana Toraja begrüßt einen ein im traditionellen Stil der Boote gebautes Tor. Während der Anreise bekommt man die Berge Kandora und Gandang zu sehen, auf welchen, nach der Mythologie der Toraja, die ersten Ahnen himmlischer Wesen auf die Erde herabgestiegen sind. Die elegante Architektur der „Tongkonan“, der traditionellen Häsuer der Toraja mit ihren nach oben gebogenen Dächerenden soll an den Bug des ersten Schiffes der Ahnen erinnern, die in Süd-Sulawesi ankamen. Alle Häuser zeigen in die nördliche Richtung, nach Meinungen einiger, weil die ersten Toraja damals aus dem Norden gekommen sein sollen. Zwei Dörfer mit leicht zugänglichen Felsengräbern sind Lemo und Londa. In Londa ist eine der ältesten Stätten vorzufinden, wo die kunstvoll geschnitzten Holzsärge der einheimischen Adelsgeschlechter an Felswänden aufgehängt wurden. Dort sind auch noch die typischen Balkone vor den Gräbern vorzufinden, auf welchen zahlreiche Holzfiguren stehen, die die Verstorbenen darstellen sollen (sogenannte „Tau-Tau“). In Lemo sind Grabhöhlen vorzufinden und auch davor die mit den „Tau-Tau“-Statuen gefüllte Balkone. Palawa eignet sich hervorragend um die „Tongkonan“ zu besichtigen, oder auch mit Glück eine Beerdigung oder ein anderes traditionelles Fest mitzuerleben. Auch ein Abstecher nach Ketekesu lohnt sich, einem kleinen Dorf, in dem exzellente Handarbeiten hergestellt werden. Hinter dem Dorf an einem Hang gelegen ist eine Grabstätte mit lebensgroßen Figuren, die dort über alte Gräber wachen. Eine Anreise mit dem Jeep oder zu Fuß wird empfohlen, auch bei gutem Wetter, da die Straßen abseits der Hauptstrecken nicht immer gepflastert sind.

Taka Bonerate Nationalpark

Zu diesem Gebiet gehört das drittgrößte Korallenriff weltweit. Es umfasst cirka 220.000 Hektar, die Korallenriffe erstrecken sich über 500 Quadratkilometer. Die Topographie des Parks ist einmalig, unter Wasser konnten bislang 261 Korallen-, 295 Fisch- und 244 Schneckenarten identifiziert werden. Zu dem Atoll gehört außerdem eine Inselkette, teilweise aus getrockneten Korallen, teilweise aus großen versunkenen Riffen, haben sich hier zahlreiche kleine Inseln gebildet. 1992 wurde Taka Bonerate zum Naturschutzgebiet erklärt.


SÜDOSTSULAWESI

Diese Provinz Sulawesis wird von etwa 1,2 Millionen Menschen bewohnt, die jeweils einer der fünf verschiedenen ethnischen Gruppen der Region zugehörig sind. Über mehr als 38.000 Quadratkilometer erstreckt sich das Gebiet mit seinen dichten Regenwäldern, Bergen und beeindruckenden Wasserfällen. Südost-Sulawesi ist eine der abgelegenen Regionen Sulawesis, erreichen lässt sich diese am besten mit der Fähre oder über die Inlandsflüge, die regelmäßig an einem der vier Flughäfen der Region landen. Die südöstlichen Inselgruppen Buton und Peninsula werden von Nachfahren der Bugis und Toraja bewohnt.

Kendari und Umgebung

Kendari ist die Provinzhauptstadt Südost-Sulawesis. Gelegen an der Küste der Provinz ist die Stadt zwar klein, schmückt sich jedoch mit einer schönen Bucht sowie einigen Sehenswürdigkeiten. Vor allem Meeresfrüchte und verschiedene Fischgerichte sowie indonesische und chinesische Spezialitäten werden in den Restaurants geboten, unbedingt sollte eines der schwimmenden Restaurants unten an der Bucht besucht werden! Schwimmen und Segeln gehört natürlich zum Hauptzeitvertreib in Kendari, 65km weiter bietet der Moramo Wasserfall noch ein alternatives Ausflugsziel. Der Moramo Wasserfall gegenüber von der Bucht Kendaris überspannt mitten im Urwald ein 2km großes Plateau mit insgesamt 127 einzelnen Gefälle-Stufen und reicht 100 Meter bis über das unterste Becken. Die Wasserfälle bestehen aus mehreren Sinter-Tereassen mit jeweils großen natürlichen Badebecken. Zum Wasserfall gelangt man mit dem Auto, oder mit dem Boot, wobei man während der etwa einstündigen Fahrt entlang der Moramo-Bucht noch einen wunderschönen Panoramablick hat. Ein weißer Strand und das klare Wasser machen hier auch Lust auf eine Zwischenstopp, Tauch- oder Badeausflüge.

Pulau Buton

Auch bekannt als Butung ist diese große Halbinsel recht abgelegen im Südosten Sulawesis kein touristischer Ort. Wer also ein ruhigere Atmosphäre bevorzugt und Sulawesi etwas abseits der herkömmlichen Touristenrouten erkunden möchte, kommt hier auf seine Kosten. Das Königreich von Buton existierte vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, nach dieser Zeit und bis zur Unabhängigkeit Indonesiens wurde diese Region zu einem Sultanat. Vor allem Historisches gibt es auf Buton zu entdecken und auch hier herrscht eine eigene einzigartige Kultur vor, die sich am besten auf einer der zahlreichen Zeremonien oder Festlichkeiten kennen lernen lässt, wie zum Beispiel Pakande-Kandea. Die Hauptstadt Bau-Bau liegt im Südwesten. Diese Küstenstadt liegt unter dem Vorsitz einer riesigen Festung, von der aus man eine Aussicht über die ganz Stadt und Küste hat. Hotels und Losmen sind in Bau-Bau genügend vorhanden, sodass man von dort aus gemütlich die Halbinsel mit seinen Stränden und Trekkingmöglichkeiten erkunden kann.

Pulau Hari

Neben der Küste Südost-Sulawesis befindet sich diese kleine Insel, etwa 20km von Kendari entfernt. Ein kleiner recht bekannter Ort, wo die meisten zum Entspannen, Baden und Wassersport einkehren, denn die Insel Hari ist vor allem wegen ihrer Strände bekannt; wegen es weißen Sandes sind sie beinahe vergleichbar mit denen auf den Boracay Inseln der Phillipinen. Für Einheimische ist Pulau Hari die „Insel des Tageslichts“.

Wakatobi Nationalpark

Die Tukangbesi Inseln sind eine Inselkette, die sich südlich von der Küste befindet, dieses Gebiet ist vor allem unter Tauchern bekannt für das ausgezeichnete Tauchgebiet. Auch unter dem Namen „Wakatobi-Inseln“ bekannt (mit Bezug auf den Wakatobi Nationalpark) östlich der Buton Insel ist hier einer der größten Nationalparks Indonesiens. Hier ist der Massentourismus noch nicht eingekehrt, und das Tauchen traumhaft: Alle möglichen Arten von Korallenriffen, Fischen und Meeresgetier werden hier geboten, und für gewöhnlich wird hier nur in kleinen Gruppen getaucht. Auf den Tukangbesi Inseln gibt es kaum Infrastruktur, einige Fischerdörfer sind hier neben den wenigen Anlagen für Gäste beheimatet, es ist ein Ort zum Relaxen in ruhiger Atmosphäre. Vier Hauptinseln gehören zu der Kette, Papalia heißt das größte Dorf, das auf der Insel Binongko liegt.


WESTSULAWESI

Die Völker der Westküste Sulawesis sind bekannt als furchtlose Segler. Mit ihren Sandeq-Booten seegeln sie durch ganz Indonesien, sogar bis zu den Nachbarländern Malaysia und Australien. Inzwischen lässt sich die Kultur der Völker im Hochland West-Sulawesis mit der Kultur der Torajas vergleichen, vor allem was Architektur der Häuser, Sprache, Kleidung und traditionelle Zeremonien betrifft. Für Touristen ist die Gegend vor allem wegen der natürlichen Berglandschaft interessant.

Mambuilling

Der 2741 Meter hohe Berg ist das ideale Ziel für Kletterer. Auch die Umgebung eignet sich zum Trekking, und der Berg ist umgeben von einem traumhaften Panorama.

Pallipis Beach

In der Region Polewali Mandar liegt der  Traumstrand Pallipis. Sein weißer Sand, versteckte Höhlen sowie  das hügelige Hinterland bieten den Besuchern ein beeindruckendes Panorama.


ZENTRALSULAWESI

Mitten im Herzen der Inselgruppe Indonesiens liegt diese Provinz. Hier sind historische Megalithen, uransässige Stämme, moosige Hügel, ruhige blaue Seen, sowie der längsten Fluss Sulawesis beheimatet, hier werden Schnorchelmöglichkeiten, Tauchausflüge, kleine unbewohnte Inseln mit weißen Stränden und Naturschutzgebiete geboten. Reich an Flora und Fauna wird das hochwertige Ebenholz, das Teakholz sowie Rattan aus Zentral-Sulawesi geliefert. Hirsche, Zwergenbüffel und diverse Vogelarten, darunter der seltene Maleo-Vogel erwarten abenteuerlustige Besucher. Die Bevölkerung der Hauptstadt Zentralsulawesis, Palu, setzt sich aus mehreren ethnischen Gruppierungen zusammen, die mit ihren verschiedenen Kulturen und Bräuchen alle friedlich vereint leben, und Reisende stets willkommen heißen.

Lairiang

Der Lairiang, der längste Fluss Sulawesis erstreckt sich über Napu, Besoa Bada und das Gimpu-Tal und endet schließlich in Makassar, wo er gen Westen fließt. Der Fluss eignet sich hervorragend zum Rafting, und die meisten Reisenden verbinden das Rafting hier mit einer Trekking-Tour. Schon aus der Ferne macht der Lairaing Eindruck, denn das gewaltige Rauschen des Flusses, das in den tropischen Wald hineinschallt, ist bereits lang bevor der Fluss sichtbar wird, nicht zu überhören.


Togean Inseln

Eine verblüffende Reihe von sechs mit tropischem Regenwald bewachsenen Inseln, entstanden durch Vulkanausbrüche nahe des Äquators, formen die Togean-Inseln. Dieses bezaubernde Archipel ist eines der Besonderheiten Zentralsulawesis. Atemberaubende Riffe, kleine isolierte weiße Sandstrände, traditionelle Fischerdörfer und grüne dichte Regenwälder machen Weltreisenden die Suche nach einer Steigerung schwer. Wer auf Abenteuer aus ist, kann zahlreiche verschiedene Korallenarten in den Riffen vor und um den Togean-Inseln erkunden, zum Schnorcheln und Tauchen ist diese Gegend ideal. Von Gorontalo aus fährt zweimal wöchentlich ein Boot zu den Togean-Inseln, kommt man aus dem Tana Toraja erreicht man sein Ziel auch mit einer 14-stündigen Autofahrt über Mangkutana, Pendolo, Tentena und Poso to Ampana.

Loro Lindu Nationalpark

Der Lindu-See ist mit 3150 Hektar der zweitgrößte in Zentralsulawesi. Im Hochland der Provinz befindet er sich etwa 1200 Meter über dem Meeresspiegel, von dort aus hat man bei kühlen Temperaturen einen gewaltigen Panoramablick. Man erreicht den See über Rahmant, ein Dorf das von Palu aus erreicht werden kann, und vier Stunden Trekking durch den Regenwald. Übernachten kann man in einfachen Unterkünften vor Ort. In den nahe gelegenen Tälern von Napu, Bada und Besoa sind jahrtausende alte Megalithstatuen zu besichtigen, es wird vermutet, dass durch diese die Verehrung der Vorfahren symbolisiert wurde. Die Statuen sind 1,5 bis 4 Meter hoch und es wird ein Alter von bis zu 3000 Jahren vermutet.


NORDSULAWESI

Nordsulawesi mit seiner Hauptstadt Manado ist eine Region mit beeindruckenden Korallenriffen, unberührten weißen Sandstränden sowie zahlreichen Bergen und aktiven Vulkanen wie den Karangetang, die zum Trekking einladen Die Sangir-Talaud Inseln bilden eine natürliche Brücke zu den Philippinen. Kokospalmen prägen überall die Landschaft in Nord-sulawesi - keine andere Provinz in Indonesien hat so eine hohe Konzentration an Kokospalmen. Die Niederländer hatten einen starken prägenden Einfluß auf die Entwicklung der Region. obwohl bereits die Spanier und Portugiesen hier missionierten, wurde das Christentum erst nach Ankunft der Niederländer zur dominierenden Religion in Nordsulawesi.

Bunaken Nationalpark

Bunaken, eine flache Insel, etwa 15 Kilometer von Manado entfert, bewohnt von einem freundlichen Volk. Bunaken ist berühmt für seine größtenteils erhaltenen Korallenriffe und dort ansässige Artenvielfalt an Meeresbewohnern. Bewachsene Steilwände, verborgene Gruben und Höhlen bieten Raum für ein vielfältiges Leben unter Wasser. Bereits ab fünf Metern Tiefe beginnen die Riffe abzufallen und senken sich bis zu mehreren hundert Meter hinab. Das Bunaken-Riff bildet eine Kette von über 40 Fünf-Sterne-Tauchzentren mit einer hohen Anzahl an verschiedenen tropischen Fischen, Korallenarten und dem weltberühmt spektakulärem Wandtauchen. Die Strömung ist schwach, die Wassertemperatur mit 27grad optimal, das Wasser klar und die See ruhig - die fünf Inseln an der Küste vor Manado die zum Bunaken Nationalpark gehören, stimmen jeden Taucher restlos zufrieden.

Manado

Manado ist eine aufblühende, einnehmende Stadt. Ähnlich wie Jakarta ist das Stadtbild von seinen zahlreichen Statuen geprägt, und die Mischung aus Philipinischer, Chinesischer und Indonesischer Kultur sind allgegenwärtig. Auch wenn Manado seinen eigenen Hafen hat, ist der Hauptverkehrs- und Handelshafen von Nord-Sulawesi etwa 48km von Manado in Bitung gelegen. Hier wird innerländlicher und nationaler Seehandel betrieben. Neben Bunaken gibt es in der Umgebung Vulkane und ein See zu besichtigen, die meisten Taucher halten in Manado auf der Durchreise.


GORONTALO

Gorontalo, die kleinste und jüngste Provinz Sulawesis, liegt im Norden der Insel. Im Jahre 2000 entstand sie nach der Abspaltung von der Provinz Nordsulawesi. Die Provinz ist größtenteils landwirtschaftlich geprägt, produziert werden unter anderem Palmöl, Gewürznelken, Kokosnüsse, Kakao und Zuckerrohr, an den Küsten gibt es Fischerei.

Burg Otanaha: Früher nutzen die Könige von Gorontalo ihre Burgen zur Wahrung der Sicherheit und zur Verteidigung. Das einzigartige an dieser Burg ist das Material der Wände, ein Mix aus Sand, Beton und dem Eiweiß des Maleo-Vogeleis. Das Panorama von Danau Limboto lässt sich hier, von dem höchsten Punkt der Landschaft aus, wunderbar überblicken. Unweit von Otanaha liegen noch zwei weitere Burgen Otahiya und Ulupahu. Acht Kilometer von der gleichnamigen Stadt Gorontalo weit ist die Burg die auf jeden Fall ein Besichtigung wert, wenn man in der Umgebung ist. 345 Stufen muss der Besucher wegen der Berglage jedoch erklimmen, um den Burgen einen Besuch abzustatten.

Hunto-Moschee

Die 300-Jahre alte Moschee ist eine der ältesten in Gorontalo ebenso wie die traditionelle islamische Trommel der Moschee.

Königsturm

Dieser 60 Meter hohe Turm bietet von seinem höchsten Punkt einen traumhaften Pano-ramablick auf die Umgebung. Mit den dort vorhandenen Teleskopen kann man sogar einen Blick auf den Limboto-See werfen.

Potangabäder

Schätzungsweise 4 Kilometer von der Stadt Gorontalo entfernt, kann man hier ein Bad in dem natürlichen kühlen Wasser nehmen, dass aus einer natürlichen Bergquelle entspringt.

Aktualisiert ( Samstag, den 31. Juli 2010 um 05:50 Uhr )  

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