
Am 22 Mai 2010 hat die balinesische Gemeinde in Hamburg ihren Tempel anlässlich des Kuningan-Festes, einem der Höhepunkte im Festkalender Balis, mit einer Zeremonie eingeweiht. Damit ziehen nach hinduistischem Verständnis die Götter in den Tempel ein. Hindus aus Bali haben dann die Möglichkeit, ihre religiösen Feste zu feiern und ihren Göttern zu opfern. Traditionell zählen Blumen, Reiskuchen und geflochtene Körbchen zu den Gaben. Der balinesische Tempel (Pura Sangga Bhuwana) wurde vor dem Museum für Völkerkunde in Hamburg errichtet.
Dass ein solches Bauwerk überhaupt jetzt realisiert werden konnte, ist der Mäzenin Juli Biesterfeld zu danken, einer Balinesin, die in Hamburg lebt und bereits die Rekonstruktion des Prinzenhauses finanziert und initiiert hat.
Nach der Weihe wurde im Museum für Völkerkunde ein Tempelfest mit Tänzen, traditioneller Musik und einem Kinderprogramm veranstaltet.