Die Veranstaltung begann bereits mittags mit Workshops. Dort konnten interessierte Besucher sich über indonesisches Kunsthandwerk informieren, oder die typischen Angklung-Instrumente aus Bambus unter fachkundiger Leitung selber einmal ausprobieren.
Als am Nachmittag, die kulturellen Aufführungen begannen, füllte sich das Foyer des Museums zunehmend. Neben zwei javanischen Tänzen, präsentierte die Gruppe MNI traditionelle Batak-Lieder (aus der Region Nord-Sumatra).
An einem Informationstand präsentierte das Indonesian Trade Promotion Center Hamburg Kunsthandwerk und andere Produkte aus Indonesien, zudem zahlreiche Informationen über Indonesien und indonesische Produkte in Form von Broschüren und Faltblättern.
Zu den regulären Museumsbesuchern, die bereits tagsüber für eine lebhafte Atmospäre sorgten, gesellten sich am Abend noch zahlreiche geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft.
Das Abendprogramm begann mit einem Begrüßungstanz von der Insel Bali. Dyah Narang-Huth führte als Moderatorin das Publikum auf eine virtuelle Reise durch Indonesien, die etwa einundhalb Stunden dauerte. Währenddessen konnten die Zuschauer neben Musik und Tänzen aus unterschiedlichsten Regionen Indonesiens auch zahlreiche interessante Informationen über den Archipel aus über 17.000 Inseln erfahren.
Die Tänzerinnen mit ihren exotischen Kostümen sorgten für reges Interesse der Zuschauer, während die sundanesische Trommelmusik Rampak Kendang mit komödiantischen Einlagen für einiges Gelächter sorgte. Am meisten Beifall aber bekam die Angklung-Gruppe Angklung Hamburg Orchestra. Das Publikum zeigte sich begeistert von der Kombination aus traditionellen indonesischen Musikinstrumenten aus Bambus, die für eine Neuinterpretation von Popmusik wie New York, New York oder Mission Impossible eingesetzt wurden.

















